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14.04.10: Freude schenken und Grenzen überwinden
Die Peter Ustinov Stiftung unterstützt die Clowns-Visite für Kinder am Universitätsklinikum Essen und ermöglicht ihnen, ihre Isolation durch virtuelle Kommunikation zu überwinden.
Die Peter Ustinov Stiftung überreichte der Klinik für Kinderheilkunde III am Universitätsklinikum Essen am 13. April 2010 einen Scheck in Höhe von 12.460 Euro. Frau Prof. Dr. Eggert, Direktorin der Klinik für Kinderheilkunde III (K3), nahm den Scheck freudestrahlend entgegen. Das Geld, welches im Rahmen eines Kondolenzfonds für den verstorbenen ersten Vorsitzenden der Peter Ustinov Stiftung, Dr. Clemens Grosche, gesammelt wurde, kann die Klinik sehr gut für ihre kleinen Patienten einsetzen. „Meinem Mann lag das Wohl der Kinder immer sehr am Herzen, so dass die Entscheidung, den Fonds für erkrankte Kinder zu verwenden, auch sehr im Sinne meines Mannes ist“, erläutert Roswitha Grosche, Frau des verstorbenen Vorsitzenden.
Roswitha Grosche (2.v.l) und Dr. Peter Sicking (3.v.l.) überreichen im Namen der Peter Ustinov Stiftung der Klinik für Kinderheilkunde III einen Scheck in Höhe von 12.460 Euro. Das Ärzteteam Prof. Dr. Angelika Eggert (1.v.l.) und Dr. Oliver Basu (4.v.l.) sowie Holger Voss vom Verein Clownsvisite e. V. (5.v.l.) können die Spende sehr gut für ihre kleinen Patienten einsetzen.
Durch die Verwendung des Kondolenzfonds kann nun eine sechs-monatige Finanzierung der Clowns-Visite für die Kinder der kardiologischen sowie der Infektionsstation ermöglicht werden. Zwei Clowns besuchen einmal in der Woche die Kinder, um ihnen ihre Sorgen und Ängste für kurze Zeit ein wenig leichter zu machen. „Kinder kommen, wenn sie ins Krankenhaus müssen, in eine unbekannte, fremde Welt, die für sie sehr bedrohlich erscheint. Mit uns reisen die Kinder durch die Kraft des Humors für eine kurze Zeit in eine Welt des Lachens, Staunens, der Farben, Musik und des Zaubers“, berichtet ein Klinik-Clown von seinen Besuchen.
Darüber hinaus können sich die kleinen Patienten in ihren Isolierzimmern über neue PCs inklusive Webcams freuen. Diese auf den ersten Blick einfachen technischen Geräte haben für die isolierten Kinder eine große Bedeutung. Denn sie ermöglichen es Ihnen, Kontakt zu ihren Eltern, Freunden und Schulklassen aufzunehmen und daraus ein wenig Kraft zu schöpfen für ihren schweren Alltag im Kampf gegen den Krebs. „Die sozialen Kontaktmöglichkeiten der Kinder beeinflussen aber nicht nur positiv ihre aktuelle Lebensqualität sondern fördern auch ihren Lebensmut und möglicherweise sogar ihre Heilungsaussichten“, berichtet Dr. Oliver Basu , Oberarzt am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, von seinen Erfahrungen aus dem Projekt „Telekommunikation für Kinder im Krankenhaus mit Eltern, Lehrern und Freunden – TKK -ELF“.
Ziel des 2007 gestarteten Projektes ist es, krebskranken Kindern Telekommunikation als einen Weg aus der Isolation während einer Knochenmarktransplantation zu ermöglichen.
Die Peter Ustinov Stiftung engagiert sich bereits seit 2009 für die Kinder auf der Station K 3 der Kinder-Onkologie. Seit über einem Jahr können die Kinder jeden Dienstag ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Auf Initiative der Projektleiterin Chris Seidler erfinden die kleinen Nachwuchskünstler Geschichten und setzen diese mit der Künstlerin Mariola Balda kreativ um. „Die Förderung der Clowns-Visite sowie der virtuellen Kommunikationsmöglichkeiten sind für die Peter Ustinov Stiftung eine sinnvolle Ergänzung zum bestehenden Engagement“, erläutert Dr. Peter Sicking, Referent der Peter Ustinov Stiftung.

