Jeder Mensch braucht ein Gesicht
Gegen Ausgrenzung und Stigmatisierung
Ahmedin nach einem erfolgreich operierten Hyänenbiss (Foto: Project Harar Ethiopia)
„Das Vorurteil ist ein Bösewicht der Weltgeschichte”, sagte unser Stiftungsgründer Sir Peter Ustinov. Und dieser Bösewicht hat viele Mütter und Väter, seine Auswirkungen jedoch bleiben immer dieselben: Ausgrenzung, Stigmatisierung, Diskriminierung. Sir Peter Ustinov selbst hat im Kampf gegen das Vorurteil kurz nach der Stiftungsgründung im Jahr 1999 einen Schwerpunkt gesetzt: Hilfe für Kinder mit Gesichtsmissbildungen.
Gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort unterstützen wir die Verbesserung der medizinischen Hilfe für an Noma und Cleft leidende Kinder. Gleichzeitig steht auch die Aufklärung der Bevölkerung über die Krankheiten im Vordergrund, um die Vorurteile gegenüber den erkrankten Kindern und die damit verbundene Ausgrenzung zu verringern. In Zukunft wollen wir unsere Arbeit auf diesem Gebiet mit neuen Partnern und neuen strategischen Ansätzen ausweiten. Dabei wird auch wieder das Konzept der (inklusiven) Bildung eine zentrale Rolle einnehmen.
Als eines seiner ersten Projekte nahm Sir Peter Ustinov nach der Gründung seiner Stiftung den Kampf gegen die heimtückische Krankheit Noma auf. Somit ist dieser Hilfsbereich einer der ältesten der Stiftung.
Allein in Indien leiden circa 2,5 Millionen Kinder unter einer angeborenen Fehlbildung, der Lippen-Kiefer-Gaumenspalte, im Englischen Cleft genannt, hierzulande umgangssprachlich auch als Hasenscharte bekannt. Während in Industrieländern Kinder mit diesem Krankheitsbild schon kurz nach der Geburt operiert werden, sind in Indien aufgrund von Armut und mangelnder medizinischer Kenntnis die Kinder oft zu einem Außenseiterdasein verurteilt.
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Hintergrund
Noma: Wirksame Hilfe gegen eine entstellende Krankheit
Als eines seiner ersten Projekte nahm Sir Peter Ustinov nach der Gründung seiner Stiftung den Kampf gegen die heimtückische Krankheit Noma auf. Somit ist dieser Hilfsbereich einer der ältesten der Stiftung.
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Hintergrund
Cleft: Operationen, die Kindern ein neues Leben ermöglichen
Allein in Indien leiden circa 2,5 Millionen Kinder unter einer angeborenen Fehlbildung, der Lippen-Kiefer-Gaumenspalte, im Englischen Cleft genannt, hierzulande umgangssprachlich auch als Hasenscharte bekannt. Während in Industrieländern Kinder mit diesem Krankheitsbild schon kurz nach der Geburt operiert werden, sind in Indien aufgrund von Armut und mangelnder medizinischer Kenntnis die unter Cleft leidenden Kinder oft zu einem Außenseiterdasein verurteilt.
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Infobox
Projekt 1: Noma
Land: Niger, Guinea Bissau, Region Westafrika
Partner: No-Noma - International Noma Federation, Hilfsaktion Noma e.V.
Fördervolumen bis Ende 2011: 3.022.795 €
Projekt 2: Cleft
Land: Indien
Partner: Deutsche Cleft Kinder-Hilfe e.V. und Cleft Children International
Fördervolumen bis Ende 2010: 700.000 €
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