Kreative Arbeit hilft krebskranken Kindern
Stärkung von Lebensenergie und Abwehrkräften
Oliver und sein Schutzengel (Foto: Mariola Balda)
In der Klinik für Kinderheilkunde III des Universitätsklinikums Essen, kurz: K3, arbeitet seit 2009 eine Künstlerin mit krebskranken Kindern. Unter professioneller Anleitung erzählen die Kinder malend und bastelnd ihre erfundenen oder erlebten Geschichten und entfalten dabei ihr kreatives Potenzial. Die Sir Peter Ustinov Stiftung fördert das Projekt seit 2009.
Ziel des Projektes ist die Stärkung der Lebensenergie der Kinder. Die angeleitete künstlerische Beschäftigung lenkt sie von ihrem Leiden ab, und die gemeinsame Aktivität stärkt ihre Widerstandskräfte. In ihren Werken können die Kinder Ängste und Gefühle, für die ihnen vielleicht die Worte fehlen, nach außen kommunizieren, und der dabei erzielte therapeutische Effekt bewirkt ganz nebenbei auch eine Entlastung für Ärzte und Schwestern.
2010 konnte der Klinik zusätzliches Fördergeld überwiesen werden, das im Rahmen eines Kondolenzfonds für Dr. Clemens Grosche, den verstorbenen ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der Ustinov Stiftung, gesammelt wurde. Hiermit wurden unter anderem spezielle Computer finanziert, mit denen über längere Zeit isolierte krebskranke Kinder, z.B. während einer Knochenmarktransplantation, mit ihren Freunden und Verwandten kommunizieren können. Damit die Computer in der vorgesehenen Weise genutzt werden können, wurde außerdem eine Teilzeitstelle für die stundenweise Betreuung des Kommunikationssystems eingerichtet. Zusätzlich wurden die sogenannten „Klinik-Clowns“ der Universitätsklinik Essen finanziell unterstützt.
Damit wir den krebskranken Kindern auch weiterhin eine Abwechslung von ihrem oftmals tristen Krankenhausalltag ermöglichen können, bitten wir um Ihre Unterstützung.
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Artikel
Die Künstlerin Mariola Balda über ihre Arbeit mit den Kindern der Krebsstation K3
Eines Tages wurde ich von der Mutter eines krebskranken Kindes mit den Worten begrüßt: „Mariola! Du bist ein Geschenk Gottes!“ „Nein“, antwortete ich lachend, „ich bin ein Geschenk der Sir Peter Ustinov Stiftung.“
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