Für Kinder. Mit Bildung. Gegen Vorurteile.
Unsere Mission
Unsere Mission ist es, Kindern unabhängig von ihrer Herkunft Brücken in eine lebenswerte und an Optimismus orientierte Zukunft zu bauen, indem wir ihnen einen Zugang zu Bildung, medizinischer Hilfe und sozialer Sicherheit ermöglichen. Gleichzeitig wollen wir das Vorurteil als Ursache für Konflikte und Missstände in der Welt bekämpfen und für eine Kultur der Vielfalt und des gegenseitigen Respekts eintreten.
Kindern in aller Welt dabei helfen, ihre Zukunft selbst zu gestalten
Zu Beginn des 21. Jahrhunderts steht die Menschheit vor großen Aufgaben. Klimawandel, Globalisierung und dramatische demografische Veränderungen bilden die großen Herausforderungen unserer Zeit. Wer wird diese immensen Herausforderungen bewältigen müssen? Wer wird in Zukunft dafür sorgen, dass die Menschheit in Frieden und Sicherheit weiterleben kann? Es sind die Kinder auf der ganzen Welt, denen wir die Voraussetzungen zur Lösung ihrer zukünftigen Aufgaben schaffen müssen. Eine hochwertige Bildung für alle ist dafür eine unabdingbare Voraussetzung.
Weltweiter Kampf für die Chancengleichheit
Die Sir Peter Ustinov Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, weltweit für die Chancengleichheit von Kindern und Jugendlichen zu kämpfen und sich mit aller Kraft dafür einzusetzen, dass die zukünftigen Generationen in einer lebenswerten und gerechten Welt aufwachsen können. Dabei ist es uns ein besonderes Anliegen, die Bildungsvoraussetzungen für Kinder und Jugendliche zu verbessern. Gute Bildung für alle ist ein Menschenrecht und die Voraussetzung für ein selbstbestimmtes und erfülltes Leben – überall auf der Welt.
Chancengleichheit lässt sich aber nur in einer Welt ohne gravierende Vorurteile und menschenverachtende Diskriminierung verwirklichen. Deshalb liegt ein wichtiges Ziel der Ustinov Stiftung in der Bekämpfung von Vorurteilen. Und die beste Waffe im Kampf gegen Vorurteile ist Bildung. Das hat Sir Peter Ustinov schon früh erkannt.
Einsatz für Kinder mit verschiedenen Voraussetzungen
In vielen Teilen der Welt wird die Chancengleichheit jedoch noch immer durch Faktoren wie Armut oder Krankheit drastisch beschnitten. Wer in Schwellen- oder Entwicklungsländern unter einer Krankheit leidet, die das Gesicht entstellt oder zu starken körperlichen Beeinträchtigungen führt, wird häufig schon früh aus der Gemeinschaft ausgeschlossen und nicht selten der Verwahrlosung oder sogar dem Tod anheim gegeben. Auch für diese Schicksale macht sich die Sir Peter Ustinov Stiftung stark, indem wir für vorbeugende Aufklärung und medizinische Hilfe sorgen.
Bildung auch in Deutschland stärken
Auch in Deutschland gibt es Defizite in Bezug auf die Chancengleichheit von Kindern und Jugendlichen. Zunehmend können die individuellen Bedürfnisse junger Menschen von unserem Bildungssystem nicht berücksichtigt werden, und oft bestimmen ihre soziale oder ethnische Herkunft ihre Zukunftschancen. Dabei ist Deutschland mehr denn je auf eine qualifizierte Ausbildung aller Kinder und Jugendlichen angewiesen.
Gesellschaftliche Teilhabe, individuelle Selbstentfaltung und aussichtsreiche Zukunftsperspektiven für alle Menschen sind aber nur bei gleichen Bildungschancen möglich. Deshalb engagiert sich die Peter Ustinov Stiftung in Deutschland in besonderem Maße für das Konzept der „Inklusiven Bildung“, das Vielfalt als Chance begreift und allen Kindern gleiche Bildungschancen ermöglichen will – unabhängig von Geschlecht, Religion, ethnischer Zugehörigkeit, besonderen Lernbedürfnissen und sozialen oder ökonomischen Voraussetzungen.
Dabei betrachten wir das Konzept der „Inklusiven Bildung“ immer auch in engem Zusammenhang mit dem Konzept der „Bildung für nachhaltige Entwicklung“. In dieser Haltung stimmen wir mit den Zielvorstellungen der UNESCO überein: Echte Chancengleichheit und eine Kultur der Vielfalt und des Respekts können nur in einem gesellschaftlichen Klima gedeihen, das von Fairness, Menschlichkeit und Verantwortung getragen ist und in dem sich wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Fortschritt mit sozialer Gerechtigkeit und dem Schutz der natürlichen Umwelt verbinden.
Aus dem Projekt K3 am Uniklinikum Essen